
Europäischer Austausch in der Praxis: Kollegium der GAS besucht Partnerschulen in den Niederlanden
Im Rahmen unseres Erasmus-Programms nahmen sechs Kolleg*innen der GAS an einem Job-Shadowing in den Niederlanden teil und besuchten dabei zwei Partnerschulen, um Einblicke in das niederländische Bildungssystem sowie neue pädagogische Ansätze zu gewinnen.
Unsere erste Station führte uns nach Leeuwarden ganz in den Norden Hollands. Dort erhielten wir einen umfassenden Einblick in die schulischen Strukturen, die Organisation des Unterrichts sowie die Gestaltung der Lernumgebungen. Neben Hospitationen und Gesprächen mit Lehrkräften konnten wir auch erste Kontakte zur Schulleitung und zum Kollegium knüpfen.
Anschließend besuchten wir die Stichting Yuverta in Eindhoven. Auch hier standen Unterrichtsbeobachtungen, der Austausch mit Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern sowie das Kennenlernen innovativer Lernräume im Mittelpunkt. Besonders spannend war, unterschiedliche pädagogische und organisatorische Ansätze direkt im Schulalltag zu erleben und miteinander zu vergleichen.

An beiden Schulen fanden ausführliche Rundgänge sowie Gespräche mit Mitgliedern der Schulleitung statt. Dabei tauschten wir uns über pädagogische Konzepte, Schulentwicklung und zukünftige Kooperationsmöglichkeiten aus. Ein besonderer Fokus lag darauf, erfolgreiche Ideen und Ansätze zu identifizieren, die auch Impulse für die Weiterentwicklung der Gesamtschule Auf dem Schießberg geben können.
Darüber hinaus nutzten wir den Aufenthalt an der Yuverta-Schule, um bereits die geplante Gruppenmobilität im kommenden Schuljahr vorzubereiten. Gemeinsam wurden erste organisatorische Rahmenbedingungen, mögliche Programmpunkte sowie inhaltliche Schwerpunkte besprochen. Die Mobilität diente somit nicht nur dem fachlichen Austausch, sondern auch der nachhaltigen Vernetzung und der Weiterentwicklung unserer schulischen Arbeit im europäischen Kontext.
Die Teilnahme an der Mobilitätsaktivität brachte zahlreiche neue fachliche, pädagogische und organisatorische Erkenntnisse mit sich. Besonders beeindruckt hat uns die Gestaltung der schulischen Lernräume. Die Schulen verstanden das gesamte Gebäude als aktiven Lernort: Flure, offene Arbeitsbereiche, Fachräume und Aufenthaltszonen wurden gezielt genutzt, um individuelles Lernen, Zusammenarbeit und Begegnung zu fördern. Diese Eindrücke liefern wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung unserer eigenen Lernumgebung.

Auch der interkulturelle Austausch spielte eine wichtige Rolle. Die Gespräche mit den niederländischen Kolleginnen und Kollegen eröffneten neue Perspektiven auf Unterricht, Schulorganisation und pädagogisches Handeln. Dabei wurde deutlich, wie bereichernd es ist, Gemeinsamkeiten und Unterschiede offen zu reflektieren und voneinander zu lernen. Gleichzeitig konnten die Kontakte zu unseren Partnerschulen weiter vertieft und eine Grundlage für zukünftige Erasmus+-Kooperationen geschaffen werden.
Insgesamt war das Job-Shadowing eine äußerst gewinnbringende Erfahrung. Wir konnten unser Wissen über europäische Schulentwicklung erweitern, neue Perspektiven gewinnen und zahlreiche Anregungen für Unterricht, Raumgestaltung, Kooperation und Schulorganisation mitnehmen.
Tag:Erasmus, Schulentwicklung



